Personalverleih ist Fluch und Segen zugleich

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Wer beruflich tätig ist, kennt die Problematik um fehlendes Personal nur zu gut. Eine Kollegin ist bereits in den Ferien, plötzlich kommt noch ein krankheitsbedingter Ausfall dazu. Im Pflegebereich arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oft bis an ihre Grenzen, Überzeiten sind an der Tagesordnung. Warum nicht Abhilfe schaffen?

In der Deutschschweiz gibt es über 2000 Personalbüros und Vermittlungsagenturen. Die meisten Agenturen verfolgen eine ziemlich aggressive Akquise-Philosophie. Wen wundert es, dass trotz Fachkräftemangel, sich der eine oder andere Personalverantwortliche in den Unternehmen genervt fühlt. Sind im Moment des Anrufs eines Vermittlers alle Stellen im Betrieb gut besetzt, werden die Personalberater schnell zum Fluch. Es wird dabei vergessen, dass die Situation auch anders sein kann.

Wenn also eine Mitarbeiterin kündigt, ein anderer Kollege in den Ferien ist, eine Grippewelle die Hälfte der Belegschaft beeinträchtigt, ändert sich das Verhältnis zum Personalberater. Woher bekomme ich bis morgen oder spätestens Montag Ersatz? Gerade der Pflegebereich muss Kontinuität gewährleisten, denn Pflegebedürftige müssen versorgt bleiben. In diesen Situationen wird wieder klar, wie aufwendig es ist, gutes Personal zu rekrutieren, wie viele Dossiers gesichtet werden müssen, wie viele Telefoninterviews und Gespräche geführt werden, bis ein passender Kandidat gefunden werden konnte. Ganz zu schweigen von der eigenen Arbeit, die nebenher erledigt werden muss.

In diesen Momenten ist der Anruf eines Personalberaters ein Segen. Hat er sogar passende Kandidatinnen und Kandidaten, ist ihm sogar Dank sicher.

Der temporäre Verleih von Arbeitskräften ist ein wachsender Bereich der private Care AG |Stellenvermittlung. Dieser kurzfristig einsetzbare Arbeitnehmer kostet vielleicht mehr als der eigens angestellte Mitarbeitende, jedoch entfallen sämtliche Sozialnebenkosten, Krankheitskosten und vor allem die Rekrutierungskosten. Aber neben den Überlegungen zu den Kosten ist das Wichtigste, dass der Betrieb gewährleistet ist und die Pflegebedürftigen versorgt bleiben.

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